Lärm macht krank

Was mit uns passiert, wenn es uns zu laut wird

Die Welt wird immer lauter. Unsere Ohren sind dieser Dauerbelastung aber nicht gewachsen. Und wenn man sich „belärmt“ fühlt, verursacht das Stress. Ab 90 dB werden die Hormone Adrenalin und Noradrenalin, oberhalb 120 dB auch Cortisol freigesetzt. Die Arterien verengen sich, Herzfrequenz und Blutdruck steigen, die Muskulatur und das unterbewusste Nervensystem werden beeinflusst. Ab einer gewissen Dezibelzahl und Belastungszeit wird zudem das Gehör dauerhaft geschädigt. Sind die feinen Sinneshärchen im Ohr erst einmal abgestorben, ist das unwiderruflich. Einmal entstandene Gehörschäden kann man nicht rückgängig machen. Deswegen ist es so wichtig, sein Gehör zu schützen.